das Netzbuch

das Netzbuch war von Mai 2002 bis November 2006 das Weblog von Ralf G.
Seit Dezember 2006 bloggt er auf uninformation.org.

E-Mail: ralle (at) das-netzbuch.de. Jabber: leralle@jabber.ccc.de.

Item Nº 2614

Lagebesprechung

Nun, viel zu tun in diesen Zeiten. Das Angestelltenleben ist vorbei, nun gilt es, den Kunden tolle Sachen zu präsentieren. Da kommt es dann manchmal sogar vor, dass man einen Webmontag verpasst. Peter aus dem Blockwinkel und Gerrit haben was drüber geschrieben, damit man trotzdem auf dem Stand der Dinge bleibt.

Und sonst? Neben diversen »Web 1.0«-Produktionen wurde der Elektrischer Reporter entworfen und in die Blogosphäre gehievt. Im zeitgenössischen ALA-Stil. ;-)

Und mit der Expression Engine. Diese setze ich derzeit auch bei einem anderen, nicht öffentlichen, Projekt ein. Mein Eindruck ist sehr zweispältig. Einerseits ist die EE enorm flexibel. Sachen wie verschiedene RSS-Feeds für den »Elektrischen Reporter« mit verschiedenen Enclosures in verschiedenen Formaten wären bspw. in TXP frickelig geworden, da baut man in der EE verschiedene Templates und fertig. Andererseits ist das Back-End der EE derartig überladen, dass man ständig am Klicken ist. Überall sind Über- Unter- und Zwischenmenüs, deren Funktionen nicht unbedingt auf Anhieb klar erkennbar sind. Und die Doku ist ohne die mitgelieferte Google-Suchmöglichkeit als Nicht-Eingeweihter praktisch unbenutzbar.

So ist also die Lage? Und Bloggen? Die Unlust, sich so wie früher an die angeblichen oder tatsächlichen Skandale und Wellen, die so durch die Weblogs treiben, zu hängen und sich künstlich aufzuregen, ist noch stets nicht gesunken, im Gegenteil. Warum gibt es z.B. keine Debatten darüber, ob wir eigentlich wollen, dass deutsche Soldaten in Afghanistan, Kongo oder dem Libanon sterben (das liegt in der Natur der Sache des Krieges), statt sich künstlich über 5 Euro Rundfunkgebühr aufzuregen, die 70% der Aufreger eh nicht betrifft? Usw.

  1. naja, worüber sich wer wann aufregt ist ja jedem selbst überlassen. bei den rundfunkgebühren hab ich allerdings auch nicht ganz geblickt, wo hier der skandal steckt.
    eine meinung zum thema eventuelle tote bei bw-einsätzen hab ich aber, nämlich: wer soldat wird, muss damit rechnen, daß er seinen beruf ausüben muss.
    was die einsätze selbst angeht: ich sehe da durchaus eine lernkurve bei den verschiedenen auslandseinsätzen seit dem unsinn in bosnien. vielleicht muss man als land auch bei der mitarbeit an globalen themen erstmal üben. deutschland ist hier ja echt blutiger anfänger.


    Jens    24.09.06    #
  2. Mich würden ja nähere Infos zu den ersten beiden Sätzen interessieren…. ;-)


    andI611    26.09.06    #

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